Der Falter 12/2024

LIEBE LESERINNEN UND LESER, geht es Ihnen auch so: Dezember ist Ausnahmesituation! Einerseits natürlich freudig – Weihnachten kommt auf uns zu, für viele das glückseligste, freudenreichste Fest des Jahres. Schon mit der Adventszeit werden wir darauf vorbereitet, bereiten uns selbst vor. Andererseits haben wir unsere Alltagsabläufe und -verpflichtungen wie das ganze Jahr über, Arbeiten, Haushalt, Familie, Einkaufen usw. Und nun auch noch Weihnachtsvorbereitungen mit all dem Stress: Geschenke und Weihnachtsbaum kaufen, Adventskranz herrichten, Plätzchen backen, Großreinemachen, Weihnachtsessen planen und vorbereiten, Grußkarten schreiben und wer kommt und schläft wo, am Ende fast noch Friseur vergessen. Ich begebe mich z. B. Jahr für Jahr in die Kalamität, nicht rechtzeitig Geschenke zu kaufen, verfalle dann fast in Panik, schaffe es aber immer noch irgendwie, für jede/jeden etwas Passendes zu finden. Meine Frau dagegen sammelt bereits seit Sommer ihre Geschenke. Manchmal schmunzle ich da – trotzdem hat sie stets Recht und ich bin am Ende der Gestresste. Auch dafür finden Sie, neben vielen anderen Anregungen und Tipps, in dieser Ausgabe wieder unseren Adventskalender (S. 14-15). Und wunderbar mehrdeutig überschreibt Rita Engert ihre Gedanken zur Zeit mit „Weihnachten – was kommt da auf uns zu?“ (S. 6-8). Aber wir wissen auch, dass es viele gibt, für die Advent und Weihnachten nicht mit Vorfreuden und Glück verbunden sind, sondern mit Sorgen und Ungewissheiten. Die Gründe sind oft Existenzprobleme mannigfacher Art. Deshalb baten wir in diesem Kontext die diesbezüglich sehr engagierte und bekannte Astrid Glos um einen entsprechenden Beitrag (S. 2-3). In dem Zusammenhang möchten wir besonders darauf hinweisen, dass die Bürgerstiftung „Unser Kitzingen“ am Samstag, 14.12. von 12.3020 Uhr, mit einem Infostand beim Kitzinger Weihnachtsmarkt präsent sein wird; hier haben Sie also die direkte Möglichkeit zur Begegnung. Und der sehr aktive Josef Gerspitzer erinnert gerade jetzt an die verdienstvolle Arbeit der Notfallseelsorge (S. 8-9). Überhaupt sollte man generell all den vielen, oft namenlosen, danken, die auch während der Festtage in Medizin, Rettungs- und Sozialdiensten, Nah- und Fernverkehr, Gastronomie und vielen anderen Berufen oder im Ehrenamt für uns arbeiten, in Bereitschaft sind. Ihnen allen einen vorfreudigen Advent, frohe Festtage, einen guten Beschluss sowie einen hoffnungsvollen Start in das neue Jahr! Ihr Volkmar Röhrig und Falter-Team

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