Wie sichern wir Jobs und Wachstum? Foto: photothek.net V.i.S.d.P.: SPD-Bundestagsfraktion, Josephine Ortleb, MdB, Parlamentarische Geschäftsführerin, Platz der Republik 1, 11011 Berlin www.spdfraktion.de/wirtschaft WIR VOR ORT Sprechen wir darüber. Markus Hümpfer MdB Sprechstunde: Montag, 09.12.24, ab 18.00 Uhr Deutsche Fastnachtakademie, Luitpoldstr. 6–8, 97318 Kitzingen Besonders schön ist es, dass dies eine Aktion vom Bürgern für Bürger ist, denn jeder kann im Rahmen seiner Möglichkeiten ein Kilo Mehl oder ein Pfund Kaffee in den bereitgestellten Einkaufswagen legen. Da geht es um Herzenswärme, die verschenkt wird, auch wenn man selbst nicht viel hat. Es gibt die Haarschneidegutscheine bei der Tafel, für jene, die sich nicht mal einen Friseurbesuch leisten können. Und es gibt noch in den Wintermonaten den Wärmewinter, wo nochmal viel Herzenswärme geboten wird, mit täglich wechselnden Begegnungsräumen, immer dabei ein kleiner Snack, Kaffee, Tee oder eine wärmende Suppe. Es ist schön, wenn man da zusammensitzen, reden und auch die eine oder andere Hilfe in Anspruch nehmen kann. Denn viele Projekte, wie Kindern ein Lächeln schenken, können Herzenswünsche oder Notwendiges mitfinanzieren. Ich denke da beispielsweise an Winterkleidung, Büchertaschen u. v. m. Gerade zum Weihnachtsmarkt lädt die Initiative Kindern ein Lächeln schenken die Kitzinger Kinder ins Roxy-Kino zu einem Weihnachtsfilm ein. Und ja, natürlich ist fast alles im Ehrenamt. Und – für mich ganz wichtig – das Ehrenamt kann nicht hoch genug wertgeschätzt werden. Was täten wir ohne die vielen Ehrenamtlichen, die so viele Stunden ihres Lebens den Mitmenschen schenken. Wie viele Menschen sind von Bedürftigkeit betroffen? Wie hat sich das entwickelt? Immer mehr Menschen wenden sich an die Tafel, können sich nichts mehr zusätzlich leisten, kommen gerade mal so über die Runden. Das Geld, das sie als Rente erhalten oder durch die Arbeit, reicht einfach nicht aus. Bei immer mehr Familien gehen beide Elternteile arbeiten, um die Kosten von Miete, Verpflegung, Kleidung für sich und die Kinder aufzubringen, an Urlaubstage kann gar nicht gedacht werden. Das Leben ist enorm teuer geworden, viele Dinge haben sich preislich verdoppelt. Auch durch die Zuwanderung vieler Menschen aus Kriegsgebieten hat sich die Zahl der Bedürftigen erhöht. Es lässt sich kaum einbremsen. Welche Organisationen/Institutionen, Verbände stehen zur Hilfe bereit? Beim Landratsamt befinden sich u. a. das Sozialamt, die Wohngeldstelle Angebote der Aktion „Weihnachten im Einkaufswagen“ (Auswahl). und die Schuldnerberatung. Dann haben wir die Kirchen und die Beratungsstellen im Bereich Kinder und Jugendliche und viele anderen. Hinzu kommen noch alle Wohlfahrtsverbände, die mit ihren Beratungsstellen zur Seite stehen. Die kennen alle möglichen Stellen, die man kontaktieren kann. Auch über das Förderpaket „Bildung und Teilhabe“ kann gerade für die Kinder etwas beantragt werden. Sie helfen auch mal beim Ausfüllen von Anträgen. Dazu zählen auch Ehrenamt, Rotary, LIONS-Club, Stiftung Kitzingen, Kindern ein Lächeln schenken u. v. m. Es ist wichtig, dass man die dort mögliche Hilfe auch annimmt. Manchmal hilft auch schon, dass man sein Problem einfach mal anspricht bei guten Freunden, die helfen, eine der obengenannten Stellen anzusprechen. Welche öffentlichen Mittel stehen zur Verfügung? Da sprechen wir im Bereich der Kommune über freiwillige soziale Leistungen. Einen Topf, der für Bedürftigkeit geleert werden kann, gibt es nicht. Freiwillige Leistungen der Stadt Kitzingen sind beispielsweise der Bustransfer zu den Kindergärten und Schulen, das neue Projekt „KinderPaten“, die Vermittlung bei der Taschengeldbörse, Landsleute helfen Landsleuten. Persönlich wünsche ich mir für mein Amt, Weihnachten und das neue Jahr weiterhin die Kraft für soziale und integrative Dinge. Gemeinsames auf den Weg bringen und Lösen sowie die Begegnungen mit Ihnen sind mir dabei besonders wichtig; dies stärkt uns. Ihnen allen wünsche ich ein frohes und besinnliches Weihnachtsfest und für 2025 alles erdenklich Gute, Glück und vor allem Gesundheit. Möge es auch wieder Frieden in Europa und auf der ganzen Welt geben und mögen die Kriegsverantwortlichen zur Vernunft kommen und ihre Waffen schweigen lassen. Gerade, wenn eine neue Generation heranwächst, schätzt man die kleine Welt um sich herum sehr und wünscht sich nichts Sehnlicheres als Frieden und Gesundheit. Herzlichst Ihre Astrid Glos, Bürgermeisterin.
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