Freianlagen Sämtliche Freiräume sind Erweiterungen der Gebäude und mittels direkter Innen-Außen-Bezüge nutzbar. Ihrer Größe und Umgebung angemessen, bilden die neuen Freiflächen ein multifunktionales und attraktives Spiel- und Lernumfeld und fügen sich nicht nur in die Umgebung des Ortes ein, sondern prägen diese ganz maßgeblich. Wichtig ist auch der Aspekt der teilweisen (materiellen und optischen) Verbindung und Öffnung der verschiedenen Bereiche zueinander; einerseits entsteht nur so ein „Großes Ganzes“, andererseits könnten so Bezüge zwischen den Alters- und Nutzergruppen gestärkt werden. Sämtliche Anforderungen der Erschließung und des Außenspiels sind in der Struktur berücksichtigt und erfüllt. Durch direkte Bezüge zum teils äußerst wertvollen Baumbestand als klare verbindende Rahmung geschieht dies in einer differenzierten Art, die – ausgehend von eindeutigen Erschließungen – immer wieder den Bezug zum Grün und zur (für Kinder und Jugendliche erlebbaren) Natur sucht. Die vorgeschlagene Gestaltung der Freiräume versucht durch einen respektvollen und vorsichtigen Umgang mit dem umgebenden und bestehenden Gebäude-, Platz- und Baumbestand Mehrwerte und Synergien zu schaffen. Einzelne Ausstattungselemente sowie die sehr bewusst gesetzten Großbäume ergeben ein hohes Maß an Gestalt- und Aufenthaltsqualität sowie räumlicher Atmosphäre. Verschiedene Belags- und Platzflächen schaffen Orte sowohl fürs Alltägliche als auch das Besondere und versprechen so eine hohe Akzeptanz und Identifikation. Materialität und Konstruktion Der Neubau wird als elementierter Holzbau (Fachbegriff für Vorfertigung von Holzbauelementen) realisiert. Je nach Einbauort kommen unterschiedlichste Holzwerkstoffe wie Konstruktionsvollholz, Brettschichtholz und Brettsperrholz zum Einsatz. Auf aufwendige Konstruktionen wird verzichtet. Die Hauptkonstruktion wird weitestgehend sichtbar gelassen, der Ausbau erfolgt gewollt reduziert und klar. Die Fassaden werden mit vertikalen, gebürsteten und dunkel lasierten Fichte-Dreischichtbrettern verkleidet. Die Holz-Alu-Fensterelemente erhalten eine Dreifach-Isolierverglasung und außenliegende, textile Senkrechtmarkisen. Diese gewährleisten den sommerlichen Wärmeschutz. Die Komposition von offenen und geschlossenen Fassadenflächen erzeugt ein innen- und außenräumlich spannendes Wechselspiel. Der Fußboden wird überall als geschliffener Sichtestrich ausgeführt. Die roh belassenen Wand- und Deckenflächen können zum Teil farbig gestaltet werden. Die verwendeten Materialien strahlen in ihrer optischen und haptischen Ausprägung eine Wertigkeit und Dauerhaftigkeit aus. Die gewählte Konstruktionsweise ist nachhaltig und lässt eine schnelle und kostengünstige Erstellung des Gebäudes erwarten. Energie Wichtigstes Kriterium für ein nachhaltiges Energiekonzept ist nicht aufwändige Haustechnik, sondern die Struktur des Gebäudes selbst. Der Neubau ist in den Bereichen Materialität, Funktion und Gestaltung nachhaltig geplant und strebt so einen langen Nutzungszeitraum an. Die Wärmeverteilung im Gebäude erfolgt als Niedertemperatur-Flächenheizung mittels Fußbodenheizung. Alle Aufenthalts- und die meisten Nebenräume werden natürlich be- und entlüftet. Das Gebäude kann über die Öffnungsflügel zudem im Sommer über Nacht auskühlen. Fortsetzung nächste Seite www.konrad-bau.eu Rohbau Umbau/Sanierungen Schlüsselfertiges Bauen Alexander Konrad Bauunternehmen GmbH 97267 Himmelstadt Telefon: 09364 1330 Email: service@konrad-bau.eu Architekturzeichnung. langensteiner bienhaus architekten. ● Innenputz ● Stuck ● Außenputz ● Maler- ● Trockenbau ● Tapezierarbeiten Rügemer GmbH · Müllersweg 10 · 97249 Eisingen · Telefon: 0 93 06 - 12 38 E-Mail: info@maler-ruegemer.de www.maler-ruegemer.de Mail: info@rothundpartner.net Web: www.rothundpartner.net Alte Burgstr. 2 97318 Kitzingen 09321/14922-80 Tel. 0931/22 0 25 Mail. info@ib-burmester.de www.ib-burmester.de Klima Elektro Lüftung Fördertechnik Sanitär Energieberatung Heizung Gebäudeautomation Burmester Partner Ingenieurgesellschaft mbH Würzburg OK Podest ±0.00 = +201.70 m.ü.NN Familienzentrum Jungendzentrum 1 2 3 4 5 10 11 8 7 13 14 9 12 6 Offener Spielbereich Pädagogischer Gruppenraum Gruppenraum Beratung Aussenspielbereich Sonnenterrasse 1 2 3 4 5 6 1 2 3 4 5 6 16 15 16 16 15 15 15 15 16 15 Bewegungsraum Aussenfoyer Foyer Küche "Offenes Treff" - Café Gaderobe 1 2 3 4 5 6 Probenraum Medienraum Offener Aufenthaltsbereich Werkstatt Aussenwerkstatt Hausmeister 7 8 9 10 11 12 Teeküche Büro JungStil Lager Technik Patio Terrasse 13 14 15 16 17 18 Tischtennis Streetball- Court Callisthenics Unterstand Ladestadtion Sonne 17 Sandspielplatz L b k 18 5 | DER FALTER DEZEMBER 2024
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