Durch die besonderen innen- und außenräumlichen Qualitäten wirkt das multifunktionale Haus für Jugend und Familie in Kitzingen identitätsstiftend für alle Nutzergruppen. Aufgrund der gewählten Materialien und Konstruktionen ist der Neubau zudem wirtschaftlich in Erstellung, Betrieb und Unterhalt. Er unterwirft sich formal bewusst keinen kurzlebigen Trends, sondern soll eine der Nutzung angemessene Wertigkeit ausstrahlen. Quelle: Stadtbauamt Kitzingen Kurze Chronologie des Bauverlaufs Der Baubeginn für das Haus für Jugend und Familie startete am 06.03.2023. Zuerst wurde das Baufeld eingerichtet und geräumt. Der elementierte Holzbau wurde dann auf eine fertige Betonplatte abgesetzt. Danach wurde mit Dacharbeiten das Gebäude abgedichtet gegen Regen und Schnee. Das Richtfest konnten im November 2023 gefeiert werden. Die Gründung des Hauses und der Rohbau waren bis zu diesem Termin fertig. Danach wurden die Fenster eingebaut und die technischen Gewerke konnten mit ihren Arbeiten beginnen. Bei den Freianlagen war der Schutz des attraktiven Baumbestandes eine wichtige Maßnahme. Gemeinsam mit Fachleuten wurden die Landschaften neu geordnet und gestaltet. Im Oktober 2024 wurde der Fußboden-Estrich eingebracht. Danach begannen die Schreinerarbeiten. Der Rohbau Radlernest steht und im November wurden die Fenster eingebaut. Die Dacharbeiten wurden fertiggestellt. Besondere Herausforderung für die Gewerke war eindeutig die Baukonstruktion als elementierter Holzbau. Die nachfolgenden Gewerke mussten sich auf einen zum Teil sichtbaren Baustoff einstellen. Die nächsten Bauabschnitte: Hier unterscheiden wir zwischen zwei Baukörpern, nämlich dem Multifunktionshaus und dem ehemaligen Radlernest. Im Multifunktionshaus installieren die Innenausbaugewerke gerade die fertige Decke. Beim ehemaligen Radlernest ist der Rohbau fertig und die Fenster werden montiert. Die Fertigstellung war noch für 2024 geplant, wir werden aber den ursprünglichen Fertigstellungstermin leicht überschreiten und wollen das Gebäude spätestens bis Ostern 2025 an die Nutzer übergeben. Einen offiziellen Eröffnungstermin organisiert jungStil Kitzingen, Jochen Kulczynski und sein Team. Johannes Schrauth, Sachgebietsleiter Hochbau, Stadtbauamt. Bildtext SCHWEINFURTER STRASSE 20 | 97488 STADTLAURINGEN | 09724 549 GEDANKEN ZUR ZEIT WEIHNACHTEN – WAS KOMMT DA AUF UNS ZU? Weihnachten – ein populäres Fest wie kein anderes! Kaum ein Haushalt, in dem nicht adventlich-weihnachtlicher Wohnungsschmuck, inklusive Lichterkette am Fenster, das große Ereignis ankündigt; in dem nicht Plätzchen und Christstollen gebacken und mit Kindern gebastelt wird; in dem nicht ein vorheriger Großputz die Wohnung zum Strahlen bringt und Adventskalender und -kranz die Tage und Wochen bis zum Fest zählen. Auch in den Stadtbildern tut sich was: Weihnachtsbeleuchtung an Straßen und Geschäften sorgt für festliche Stimmung, Glühweinstände und Weihnachtsmärkte laden ein. Feierliche Aufführungen und Konzerten finden statt und vieles mehr geschieht in Vorfreude. All das verlangt Tatkraft und Zeit und so brechen allgemeine Hetze, Hektik und Unruhe aus. Auch müssen ja Geschenke besorgt werden, nicht nur für Familie und Freunde, sondern auch für die Musikschullehrerin und den Trainer beim Hand- oder Fußball. Was steckt dahinter? Ich glaube, bei den meisten Menschen ist es der ehrliche Wunsch, sich wenigstens einmal im Jahr zu bedanken für Liebe, Freundschaft, sozialen und mitmenschlichen Einsatz. Und dafür bietet sich traditionell die Weihnachtszeit an. Seinen Ursprung hat das Fest im christlichen Glauben: Der Sohn Gottes wird als Mensch geboren. In einer Zeit, in der das Christentum – zumindest hierzulande – immer mehr an Bedeutung verliert, vom Einfluss der evangelischen und katholischen Kirche ganz zu schweigen. Statistiken belegen, dass 81 % der Deutschen Weihnachten feiern. Bemerkenswert, wenn man bedenkt, dass nur noch 24 % sich dem katholischen und 18,6 % dem evangelischen Glauben zurechnen! Mit 46,2 % sind Konfessionslose Ende 2023 die größte Bevölkerungsgruppe. Dieser antikirchliche oder antireligiöse Trend macht sich deutlich im Kirchenbesuch bemerkbar. Nur noch 5 % der Christen sind religiös aktiv, besuchen also einigermaßen regelmäßig einen Gottesdienst. Als ich jung war, musste man frühzeitig zur Christmette kommen, wenn man einen Sitzplatz wollte. Heute dagegen ist die Besucherschar überschaubar. Hierzu hat auch Corona beigetragen: Vorher waren es noch 23,6 % der Christen, die zum weihnachtlichen Messbesuch erschienen, danach nur noch 15,4 %. Dennoch sind die Kirchen voller als in normalen Zeiten und die Gemeinden sind bemüht, berührende, festliche und ansprechende Gottesdienste anzubieten. 6 | DER FALTER DEZEMBER 2024
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