Der Falter 02/2026

Falter Der STADT- & KULTURMAGAZIN KITZINGEN AUS DEM INHALT: - World Press Photo - Kulturförderpreis für Volkstanzgruppe Kitzingen - Parteien zur Wahl - Bücherei und Lesen - Herausforderungen für die Kirche - Recht Im Alltag - Roxy Programm - Kitzingen und seine Denkmale - Tanzklub Kitzingen - Rödelsee lädt ein - Termine & Veranstaltungen

LIEBE LESERINNEN UND LESER, „Gemeinsam“ sollte das Wort des Jahres für 2026 sein. Gemeinsam – wie es unser Titelfoto wunderbar zeigt – z. B. erleben, feiern in phantastischer Atmosphäre mit Freunden, Nachbarn, allen. Dazu macht der Titelbeitrag des Stadtmarketing-Vereins Vorfreude. „Gemeinsam“ sollten wir auch denken und handeln im Zusammenhang mit den anstehenden Kommunalwahlen. Sicher und ganz natürlich konkurrieren die Parteien und Gruppierungen mit- und gegeneinander, zu unterschiedlich sind die Positionen und Interessen oftmals. Aber einig sind sie sich, dass es dabei um unser Kitzingen geht, unseren Landkreis, um das Wohl der Bürgerinnen und Bürger und eine gesicherte, lebenswerte Zukunft. Doch wie soll diese aussehen und gestaltet werden? Was sollten Schwerpunkte künftiger Politik für unser Gemeinwesen und die/den Einzelnen sein? Was wollen und hoffen Sie denn ganz individuell und persönlich für sich und das Gemeinwesen? Wählen heißt immer auch abwägen – was sind Wichtigkeiten und Prämissen, was sind Stimmungen, was wäre verzichtbar. Wägen Sie also ab. Sie kennen sicher die Volks-Binsenweisheit geraume Zeit nach einer Wahl, wenn man enttäuscht feststellt: „Wir haben genau das bekommen, was wir gewählt haben“. Eine andere Weisheit sagt, dass man vor einem Schaden klug sein sollte. Deshalb hoffe ich – und denke, ich bin damit nicht allein – dass dieses „Gemeinsam“ und das Abwägen auch Ihre Wahlentscheidung beeinflusst. Wir wissen vielfachst, dass wir teilweise nicht in rosigsten Zeiten leben, kennen Schwierigkeiten, Probleme, Fehler, Versäumnisse etc. vor Ort und deutschlandweit. Wir wissen aber auch, dass wir nur eine Zukunft haben, möchten und wollen – eine hoffnungsvolle, überwiegend zufriedene und glückliche, für uns, unsere Kinder und Enkel, unser Gemeinwesen. Dafür sollten Sie wählen – und nicht nur Losungen und Versprechen. Hinterfragen Sie an den Ständen der Parteien und Gruppierungen, in Wahlveranstaltungen, lesen Sie die Programme – wo finden Sie sich tatsächlich wieder und vertreten! „Gemeinsam“ sollte auch noch aus einem wichtigen Grund das Wort des Jahres für 2026 sein: Nicht nur durch Medien, Talkshows etc. ist in den letzten Jahren „Spaltung der Gesellschaft“ zum Begriff geworden, auch durch Familien und Freude gehen Risse, hier z. B. bei Wahlentscheidungen. Lassen Sie bitte nicht das Trennende Ihr Miteinander bestimmen. Gehen Sie aufeinander zu, unsere Zukunft ist nicht singulär und konfrontativ, sondern nur in Gemeinschaft. Ihr Volkmar Röhrig und Falter-Team

Kostenlos an Haushalte in Kitzingen, Punktvertrieb/Auslagestellen im gesamten Landkreis. www.stadtmagazin-kitzingen.com FEBRUAR 2026 VORFREUDE AUF 2026 gemeinsam und draußen erleben! Falter Der STADT- & KULTURMAGAZIN KITZINGEN Radio Gong präsentiert auch 2026 wieder hochkarätige Open-AirKonzerte am Kitzinger Stadtbalkon. Bildquelle Stadtmarketing-Verein. Ņ Ė ī , sˆĒšùÅùw K{ ĉs{’ g„·ĒšùÅùwĒĒĒ TĒ ".KPĒT5KĒ5: "ñ ^#GĒKT " 5î ī

KITZINGEN BLÜHT AUF – MIT ZUVERSICHT UND LEBENSFREUDE INS JAHR 2026 Ein neues Jahr liegt vor uns – und wir wünschen allen Kitzingerinnen und Kitzingern ein glückliches, gesundes und gutes neues Jahr. Mit viel Zuversicht und Vorfreude starten wir in ein Jahr voller gemeinsamer Erlebnisse, Genuss und Lebensfreude. Unsere Stadt lebt von den Menschen, die sie gestalten, besuchen und mit Leben füllen. Genau dafür haben wir wieder ein vielseitiges und stimmungsvolles Veranstaltungsjahr vorbereitet. Wir starten mit frischer Energie, viel Herz und jeder Menge Highlights ins neue Jahr. Kultur, Musik, Kulinarik und Familienfeste prägen das Jahr 2026 und zeigen Kitzingen von seiner lebendigen, offenen und genussvollen Seite. Über das ganze Jahr hinweg laden wir dazu ein, sich zu treffen, gemeinsam zu feiern und besondere Momente zu erleben. Ein echtes Highlight bildet die internationale Fotoausstellung World Press Photo, die eindrucksvolle Bilder weltbekannter Pressefotografen nach Kitzingen bringt. Kraftvolle Motive, bewegende Geschichten und ein intensiver Blick auf das Weltgeschehen machen diese Ausstellung zu einem kulturellen Ereignis von internationalem Rang. Dass erfüllt uns mit Stolz und unterstreicht Kitzingens Bedeutung als Kulturstandort. Traditionell eröffnen wir die Veranstaltungssaison mit dem Kitzinger Frühling und einem verkaufsoffenen Sonntag. Die Innenstadt füllt sich mit Leben: Die Automeile erstreckt sich vom Falterturm bis zum Königsplatz, Handwerks- und Dienstleistungsbetriebe präsentieren sich in der Kaiserstraße, Live-Musik, kulinarische Angebote und Aktionen für Kinder laden zum Bummeln, Verweilen und Genießen ein. Ein Fest für die ganze Familie und ein stimmungsvoller Start ins Jahr. Ab April könnt ihr euch am Stadtbalkon zum Stadtshoppen treffen: stehenbleiben, ratschen, eine Bratwurst auf die Hand und dazu wöchentlich wechselnde Spitzenweine unserer regionalen Winzer genießen. Von Donnerstag bis Sonntag wird der Mainuferbereich zum Treffpunkt für Freunde, Feierabendrunden und Genießer. Musik, gute Weine und der Blick auf den Main sorgen für eine Atmosphäre, die den Alltag schnell in den Hintergrund rücken lässt. Beim Stadtfest laden wir zum Flanieren, Mitfeiern und Erinnern ein. 20 Jahre nach dem Abzug der US-Amerikaner aus Kitzingen bringen Bands aus dieser Zeit, dass Gefühl der Wild Times-Epoche, echte Erinnerungsmomente zurück und sorgen für ausgelassene Stimmung. Familienfest, Spielstraße für Kinder, verkaufsoffener Sonntag und der beliebte VR-Bank-Bonuslauf mit tausenden Teilnehmenden machen das Stadtfest zu einem bunten Ereignis für die ganze Familie. Musikalisch wird es ebenfalls hochkarätig: Sommerkonzerte am Main schaffen laue Abende mit besonderem Flair. Mark Forster heizt mit seinem energiegeladenen Auftritt die Stimmung an, während Rapper Luciano am Stadtbalkon für starke Beats und mitreißende Atmosphäre sorgt. Genussliebhaber kommen beim Promenadenweinfest voll auf ihre Kosten. Vier Tage lang präsentieren Kitzinger Winzer ihre Weine, dazu gibt es regionale Spezialitäten und sommerliche Lebensfreude direkt am Main – ein Fest für alle Sinne. Auch im Herbst und Winter bleibt Kitzingen lebendig. Der Martinimarkt und ein stimmungsvolles weihnachtliches Kulturprogramm laden zum Schlendern, Genießen und Zusammenkommen ein und sorgen für Lichterglanz und Gemütlichkeit in der kalten Jahreszeit. Ich lade Sie herzlich ein, dabei zu sein, mitzufeiern und das Jahr 2026 in Kitzingen in all seinen Facetten zu genießen. Kitzingen blüht auf – und ich freue mich auf viele gemeinsame Momente. Veranstaltungshighlights 2026 Immer was los in Kitzingen 19. April Kitzinger Frühling mit verkaufsoffenen Sonntag 23. April – 18. Oktober StadtSchoppen am Stadtbalkon 01. Mai MainFestival auf beiden Seiten des Mains 29. – 31. Mai Stadtfest mit Familiensonntag/ verkaufsoffenem Sonntag 26. – 29. Juni Promenadenweinfest Weinfestplatz 15. August Bummeltag 18. Oktober Etwashäuser Kirchweihumzug mit verkaufsoffenen Sonntag 08. November Martinisonntag mit verkaufsoffenen Sonntag 27. November – 24. Dezember Weihnachtlicher 7UH΍ SXQNW am Marktplatz 11. – 13. Dezember Weihnachtsmarkt Kitzingen leuchtet Kitzingen amMain Der Stadtmarketingverein möchte unser Kitzingen NOCH attraktiver machen! Daran arbeitet der Verein mit seinen Mitgliedern aus Handel, Gewerbe und Bürgern, täglich mit der Stadt Kitzingen zusammen. Ihr Frank Gimperlein, Vorsitzender des Stadtmarketingvereins Kitzingen e.V. Radio Gong Open Air Stadtshoppen am Main 2 | DER FALTER DEZEMBER 2025

AUS 2 MACH 5 – ZUKUNFT GESTALTEN STATT VERWALTEN PRO-KT stellt aktuell zwei Stadträte – doch um unsere Stadt wirklich zukunftsfähig auszurichten, möchten wir fünf starke Stimmen. „Aus 2 mach 5“ – weil unsere Stadt es wert ist. Mit 2 Sitzen im Stadtrat winken wir freundlich. Mit 5 Sitzen drücken wir Knöpfe, die etwas bewegen. So die beiden Stadräte Walter Vierrether und Dirk Wittmann. Kitzingen steht an einem Wendepunkt. Wenn wir in den kommenden Jahren finanziell stark, handlungsfähig und attraktiv bleiben wollen, brauchen wir klares Denken, mutige Entscheidungen und eine Politik, die Wachstum und Nachhaltigkeit nicht als Gegensätze, sondern als gemeinsamen Antrieb begreift. Wir setzen genau dort an: Wachstum als Motor – Nachhaltigkeit als Richtung. Wachstum UND Nachhaltigkeit – mehr Wohnraum, mehr Arbeitsplätze, mehr Perspektiven. Dafür brauchen wir mutige Investorinnen und Investoren, die wir nicht ausbremsen, sondern unterstützen – beim Entwickeln neuer Baugebiete und beim Ansiedeln von Gewerbe. Die kommenden Jahre werden anspruchsvoller – kein Drama, aber auch kein Selbstläufer. Um gut durch diese Phase zu kommen, brauchen wir stabiles Wachstum. Nur so können wir in Zukunft weiterhin das unterstützen, was unsere Stadt lebendig und zuverlässig macht. Wir wollen die Menschen, die unsere Stadt tragen, bestmöglich stärken: » Vereine, die Integration und Zusammenhalt fördern » Schulen, die unsere Kinder für die Zukunft rüsten » Kitas, die Familien entlasten » Feuerwehr, die Sicherheit gewährleisten » soziale Einrichtungen, die niemanden zurücklassen. Mit soliden Finanzen bleiben wir nicht nur handlungsfähig, sondern können auch mit einem gewissen Optimismus nach vorn schauen. Der Umgang mit Fördermitteln ist dabei klar definiert: verantwortungsbewusst statt verschwenderisch. Wir respektieren unterschiedliche Sichtweisen, setzen aber keine ideologisch motivierten Projekte um, die keinen nachweisbaren Nutzen für unsere Stadt bringen. Unser Maßstab bleibt der gesunde Menschenverstand. Die Kultur und Tourismus-Szene verleihen unserer Stadt Herz und Profil – sie setzt gleichzeitig wichtige wirtschaftliche Impulse und stärkt die regionale Wertschöpfung. Eine Saubere Stadt hat für uns absolute Priorität als Kitzinger. „Sauberkeit ist kein Luxus – sie ist die beste Einladung, die eine Stadt aussprechen kann. Unsere Stadt kann mehr. Viel mehr. Und genau dafür treten wir an. Wir wollen nicht stillstehen, wir wollen anpacken – mit gesundem Aktuelle Stadtratsmitglieder Walter Vierrether und Dirk Wittmann. Kitzinger für Kitzingen STADTRATSLISTE: 1. Walter Vierrether 2. Dirk Wittmann 3. Theresa Engel 4. Rouven Faltermeier 5. Tina Baumanns 6. Oliver Gold 7. Heinz Rammig 8. Manuel Rüttiger 9. Friedrich Belzner 10. Stephanie Kirchgeorg 11. Alexandra Schäfer 12. Jörg Nitsch 13. Frank Geiger 14. Ekachai Yodyingyong (Chin) 15. Achim Thiergärtner 16. Paul Zimmermann 17. Maximilian Schmitt 18. Manfred Schleicher 19. Heinz Haensch 20.Vincenzo Martino (Enzo) Ersatzkandidaten: 21. Ursula Uhl 22.Kristin Weissenberger Auf dem Wahlzettel finden Sie PRO KT auf Listenplatz 7. Info-Abende von Pro-Kitzingen vor der Wahl: Donnerstag, 19.2. und 26.2., jeweils von 18:30 bis 20:30 Uhr im Ristorante Triangolo, Bismarckstr. 1, 97318 Kitzingen. Hier stehen wir interessierten Bürgern für ein persönliches Gespräch zur Verfügung. www.pro-KT.de @ prokitzingen@gmail.com Von links nach rechts, vordere Reihe: Vincenzo Martino, Theresa Engel, Walter Vierrether, Ekachai Yodyingyong (Chin), Tina Baumanns, Alexandra Schäfer, Manuel Rüttiger, Achim Thiergärtner. 2. Reihe: Franz Böhm, Heinz Haensch, Rouven Faltermeier, Heinz Rammig, Paul Zimmermann, Oliver Gold. 3. Reihe: Manfred Schleicher, Dirk Wittmann, Jörg Nitsch, Stephanie Kirchgeorg, Hans Schardt. N Menschenverstand, klaren Prioritäten und einem echten Plan für die Zukunft. Nur so können wir die Weichen stellen, damit unsere Stadt nicht nur heute, sondern auch morgen wirtschaftlich stabil, sozial stark und lebenswert bleibt. Unser Ziel ist klar: Eine Stadt, die funktioniert. Eine Stadt, die wächst. Eine Stadt, die Zukunft kann. aber auch kein n wir stabiles ützen, was un- stärken: norn ert: ktiesch für Menund und Sautadt r an. dem 1 1 1 1 1 1 1 1 2 E 2 2 A K I d D wi m H B G Bildrechte (2): PRO KT. 3 | DER FALTER DEZEMBER 2025

„GENAU DER RICHTIGE PREISTRÄGER“ Die Volkstanzgruppe präsentierte den historischen Bogentanz im Kulturhaus Alte Synagoge. <ŝƚnjŝŶŐĞŶ tƺƌnjďƵƌŐ dĂƵďĞƌďŝƐĐŚŽĨƐŚĞŝŵ ĐŽŶŶĞ<d ϭϮ͕ ϵϳϯϭϴ <ŝƚnjŝŶŐĞŶ dĞůĞĨŽŶ ϬϵϯϮϭ ϵϭϴϮͲϬ͕ ǁǁǁ͘ ŚƐƉͲŬĂŶnjůĞŝ͘ ĐŽŵ Standort Kitzingen suchen wir Steuerfachangestellte (m/w/d) Bilanzbuchhalter (m/w/d) Steuerberater/in (m/w/d) in Vollzeit. Haben wir Ihr Interesse geweckt? Dann freuen wir uns auf Ihre Bewerbung! www.hsp-kanzlei.com/jobs E-Mail: info@hsp-kanzlei.com Zur Verstärkung unseres Teams und zur weiteren Expansion für unseren Preisverleihung am 23. Januar im Kulturhaus Alte Synagoge unter Beweis. Lebendige Tänze und ein lustiger Sketch begeisterten auch Oberbürgermeister Stefan Güntner. „Wir können mit ruhigem Gewissen konstatieren: Sie sind genau der richtige Preisträger.“ Ende Juli 2025 hatte der Stadtrat einstimmig beschlossen, den Kulturförderpreis 2025 an die Volkstanzgruppe Kitzingen zu überreichen. Der Preis ist mit 1.000 Euro dotiert und wird laut Satzung an „Personen oder Institutionen überreicht, die eine hervorragende und förderungswürdige künstlerische Leistung erwarten lassen.“ Dass der Verein keinesfalls zum „alten Eisen“ gehört, bewiesen unter anderem die Tänzerinnen und Tänzer der Folkloregruppe. Vortänzer Hermann Hein berichtete von aktuell zwölf männlichen und 18 weiblichen Mitgliedern zwischen 12 und fast 80 Jahren. „Es gab schon mal deutlich weniger Paare“, erinnerte er und gestand: „Es macht wieder richtig Spaß“. Am 16. November 1975 ist der Verein offiziell gegründet worden. Er geht auf eine Tanzgruppe der Deutschen Jugend des Ostens (DJO) und der „Tanzgruppe der Siedlervereinigung Kitzingen“ in den 1950er Jahren zurück. Sein Zweck damals und heute: Der Erhalt des fränkischen Brauchtums. Mit Horst Thiergärtner und Ernst Karl hatte der Verein gleich zu Beginn engagierte Vorstandsmitglieder, die Verantwortung übernehmen wollten. „Ein Glücksfall“, wie Kreisheimatpfleger Reinhard Hüßner in seiner Laudatio betonte. Viel Engagement und Freizeit haben zur Anfangszeit alle Mitglieder in den Verein gesteckt. Nach einer Durststrecke brachte Reinhard Knieß den Verein als Nachfolger von Horst Thiergärtner und als neuer Vorsitzender wieder in die Erfolgsspur. Eine Ursache: Die Neugründung der Country- und Folkloregruppe im Jahr 2002. Von mehreren Gruppen, die sich regelmäßig im Line-Dance und in Partnertänzen üben, berichtete Heike Sauerhammer. 30 Jahre lang führte Reinhard Knieß den Verein, gab die Verantwortung 2021 an Wladimir Wollert ab. „Und der erwies sich abermals als Glücksfall“, betonte Hüßner. Erfolgreiches bewahren und neue Ideen umsetzen: Wollerts Vorgehensweise sei nicht nur bei den langjährigen Mitgliedern angekommen, auch neue Tänzerinnen und Tänzer konnten gewonnen werden. Während sieben andere Volkstanzgruppen im Kreis Kitzingen im Lauf der letzten Jahrzehnte aufgeben mussten, sei der Kitzinger Verein eine erfreuliche Ausnahme mit ungebrochenem Elan. „Macht weiter so“, rief Hüßner den Vereinsmitgliedern zu. „Tanzen und Singen schenkt Zuversicht und Freude.“ Ihre Freude am Tanzen brachten denn auch die Folkloregruppe sowie die Country- und Linedance-Gruppe zum Ausdruck. Für freudige Gesichter und viele Lacher im Publikum sorgten die Mitglieder der Theatergruppe mit ihrem Sketch „Im Kino.“ Vorsitzender Wladimir Wollert dankte dem OB und dem Stadtrat für das entgegengebrachte Vertrauen und die Wertschätzung. „Dieser Preis bedeutet sehr viel für den Verein und für mich“, gestand er. Er sei Motivation und Verpflichtung zugleich. „Und er ermutigt uns alle, dranzubleiben.“ Warum die Volkstanzgruppe Kitzingen den Kulturförderpreis 2025 völlig zurecht verliehen bekam Als kulturelles Aushängeschild für die gesamte Region bezeichnete Laudator Reinhard Hüßner die Volkstanzgruppe Kitzingen. Als alten Verein mit jugendlicher Dynamik. Ihre Energie stellten die Vereinsmitglieder eindrücklich bei der

Volkstanzgruppe Kitzingen Zweck: Der Verein widmet sich der Erhaltung fränkischer Brauchtümer – insbesondere durch Volkstanz, Trachtenpflege und kulturelle Darstellung der Heimattraditionen. Ziel ist es, jahrhundertealte Volkstänze zu bewahren und weiterzugeben sowie die fränkische Kultur lebendig zu halten. Aktivitäten & Programm: » Volkstänze: Fränkische Tänze wie Gergla, Mühlradl, Dreher, Walzer, Schottisch, Rheinländer u. a. » Countryund Western-Tanz: Seit den frühen 2.000er Jahren bietet der Verein auch Countryund Western-Tanzgruppen an. » Weitere Darbietungen: Sketche, gelegentlich Theater, gesellige Veranstaltungen, Wanderungen, Sommerfeste und Tanzabende gehören zum Vereinsleben. Auftritte & Veranstaltungen, die FVTG ist regelmäßig aktiv bei: » Kiliani-Festzug in Würzburg » Fest der Kulturen in Kitzingen » Tag der Franken » Stadtund Volksfeste, Kirchweihen und weitere lokale Ereignisse. Zusätzlich gibt es besondere Events z. B. Tanzfeste, Jubiläums-Veranstaltungen und öffentliche Präsentationen des Vereins. Kontakt: Internet: www.fvtg.de Email: volkstanzgruppe@fvtg.de Vorsitzender: Wladimir Wollert, Tel. 09332-59 94 095; Mob.: 0171-97 42 431 Neue Mitglieder sind stets willkommen. Ralf Dieter, Pressesprecher Stadt Kitzingen. ALLES FLIESST Eine fränkisch-jüdische-niederländisch-österreichische Biographie“ Lesung und Graphik in der Alten Synagoge Kitzingen Der Förderverein ehemalige Synagoge Kitzingen lädt am 26. Februar um 19 Uhr in den Gedenkraum, die sog. „Synagoge in der Synagoge“ zu einer Buchvorstellung ein. Gast ist Franz Kochseder, in der Region seit langem als bildender Künstler bekannt. Kochseder hat einen autobiographischen Familienroman geschrieben, der nicht nur seinen persönlichen Werdegang als Mensch und Künstler beschreibt, sondern darüber hinaus die Geschichte seiner Familie in den turbulenten Zeiten des 20. Jahrhunderts erzählt, die geographisch von Österreich über Franken bis in die Niederlande und zurück und weiter nach Italien und zurück nach Franken, zuletzt Volkach, reicht. Kochseder wurde 1947 von einer jüdischen Niederländerin in Altmannshausen/ Mfr. geboren, wo die vielköpfige Familie in der schwierigen Nachkriegszeit Unterschlupf bei einem Onkel, dem katholischen Pfarrer, gefunden hatte. Trotz des vom Vater erzwungenen Handwerksberufs Kirchenmaler fand er über verschlungene Wege zur Kunst. Die Erkenntnis, dass im Leben „alles fließt“ – „zwischen Gegenwart und Vergangenheit, von vor hunderten Jahren bis heute. Von der Stille des Seins bis zum Toben der Zeit, von Leid bis Freude und Daseinskampf … von Haupt- und Nebenwegen“ – setzte Franz Kochseder auch in ein umfangreiches Werk aus abstrakten Bildern und Skulpturen um. Kostproben werden bei der Veranstaltung zu sehen sein. Der Eintritt ist kostenlos. WORLD-PRESS-PHOTO Seit 20 Jahren in Kitzingen, 28. Februar bis 6. April. 2007 gastierte die World-Press-Photo-Ausstellung zum ersten Mal in der Großen Kreisstadt. Seither ist Kitzingen der weltweit kleinste Ort, der die besten Pressefotos der Welt präsentiert. Die Zahl der Besucher aus nah und fern hat sich in den letzten Jahren auf 20.000 bis 25.000 eingependelt. „Natürlich hoffen wir, dass auch heuer wieder viele Neugierige nach Kitzingen kommen werden“, sagt der verantwortliche Organisator bei der Stadt Kitzingen, Herbert Müller. Altbewährtes und einige Neuerungen sollen dafür sorgen. Mehr als 150 Bilder sind in der Rathaushalle zu sehen. Zu den Fotos gibt es ausführliche, erläuternde Bildunterschriften. Im Rathauskeller werden die etwas düsteren und schockierenden Bilder ausgestellt sein. Dort laufen auch Videos mit Statements der Gewinnerfotografen und Fotografinnen. „Den Besuchern wird so ein ganz neuer Hintergrund geboten“, freut sich Müller. Einzelne Sport- und Natur-Motive sind auch heuer wieder dabei – eingebettet in die jeweiligen prämierten Geschichten. Im letzten Jahr hatte die Stadt Kitzingen zusammen mit den Kolleginnen und Kollegen der Touristinfo Führungen durch die Ausstellung angeboten. „Und die sind super angenommen worden“, freut sich die TI-Leiterin Christina Richard. Deshalb ist eine Wiederholung in 2026 geplant. Die Buchung erfolgt über die TI und die EMail tourismus@stadt-kitzingen.de . Christina Richard empfiehlt eine schnelle Reaktion. Die rund 20 vorgesehenen Termine dürften bald ausgebucht sein. Wie in den letzten Jahren wird es auch heuer wieder ein Café im hinteren Bereich der Rathaushalle geben. Der Erlös geht an Hildegard Töpfer und ihre Aktion „Empathie – Helfen mit Herz und Verstand“. Die Besucher können ihre Gedanken zu den Fotos, ihre Wünsche und Sorgen auf Zettel notieren und an Stellwänden fixieren oder ihre Kommentare im Gästebuch hinterlassen. Die Ausstellung selbst ist – wie in jedem Jahr – sehenswert und sehr bewegend, wie Herbert Müller versichert. Die prämierten Bilder erzählen ganz unterschiedliche Geschichten – vom Ukraine- und Gaza-Krieg über die gefährlichen Migrationsrouten bis hin zu den Folgen des Klimawandels oder dem Leben von Organspendern. Eine Audio-Tour ist dank der QR-Codes an den Bildern wieder möglich. Eigene Kopfhörer sollten mitgebracht werden. Ein Bummel durch Kitzingen lohnt sich während der fast sechswöchigen Ausstellungszeit besonders. In den Schaufenstern der Innenstadt werden rund 70 Bilder aus dem begleitenden Foto-Wettbewerb der Stadt Kitzingen zu sehen sein. Neu ist auch eine „Abschlussparty“ am letzten Abend der Ausstellung, dem Ostermontag, 6. April. Ab 18 Uhr wird ein DJ Musik auflegen und verschiedene Kitzinger Weine können probiert und verkostet werden. „Eine ganz neue Form der Finissage“, freut sich Müller und betont, dass jeder willkommen und eingeladen ist. Der Eintritt ist frei. Die Ausstellung schließt an diesem Tag um 22 Uhr. Die World-Press-Photo-Ausstellung ist täglich, von 10 bis 18 Uhr, in der Rathaushalle Kitzingen zu sehen. Donnerstags und sonntags von 10 bis 20 Uhr. Asien-Pazifik und Ozeanien, Fotoserien. Keine Affenbegeisterung mehr in Lopburi/Thailand. Foto Chalinee Thirasupa für Reuters. 5 | DER FALTER DEZEMBER 2025

LESEN? LESEN! LIEBE LESERINNEN UND LESER, Wie in jedem Jahr freuen wir uns zum Jahresbeginn auf zahlreiche, schöne Kinderbuch-Neuerscheinungen. Eine kleine Auswahl haben wir hier für Sie zusammengestellt. Die Windwalker-Reihe von Katja Brandis wird mit dem zweiten Band „Helden der Lüfte" fortgesetzt. Eine neue Gestaltwandler-Schule öffnet ihre Türen. An der Redcliff High dreht sich alles um die Tiere der Lüfte! Die Tierwandlerin Sierra und ihre Freunde erleben große Abenteuer mit mitreißenden Flugszenen. Zudem überraschen einige der beliebten Figuren aus den Woodwalkers- und Seawalkers-Abenteuern ihre Fans mit Gastauftritten. Für alle Lesenden ab 10 Jahren geeignet, die gern spannende Naturbücher lesen. Zum neuen Film mit Checker Tobi ist das zugehörige Buch erschienen. Tobi ist in seinem dritten Film auf der Suche nach Spuren vergangener Lebewesen im Erdreich. Er bereist dazu unterschiedliche Orte wie Spitzbergen, Mexiko und Madagaskar und schildert seine Eindrücke. Dabei stellen sich die Abenteuer als ziemlich anstrengend heraus. Das Buch ist sowohl lehrreich als auch unterhaltsam. Durch die Filmbilder ist es anschaulich illustriert und ermöglicht einen Blich hinter die Kulissen. Der Autor von „Furzipups" Kai Lüftner hat ein urkomisches neues Bilderbuch gereimt: „Ronny das Pony und Gerd das Pferd und Bente die Ente". Bente wird in einem Karton auf dem Bauernhof angeliefert. Sie hat eine große Klappe und ist ziemlich verfressen. Zudem macht sie sich überall breit. Sie stellt die Freundschaft von Ronny und Gerd auf eine harte Probe. Die Bilder von Wiebke Rauers illustrieren die Charaktere der Tiere hervorragend. Selten war eine Ente so schlecht gelaunt! Auch für Fans der Bilderbücher von Rachel Bright und Jim Field ist Nachschub erschienen: „Geh deinen Weg, Schildkröte“ heißt das brandneue Bilderbuch in dem der Start ins Leben von Meeresschildkröten geschildert wird. Das Schildkrötenmädchen Marla schlüpft und macht sich auf den Weg zum Wasser. Als sie schon fast das Ziel erreicht, stellt sie fest, dass ihr Bruder nicht mehr bei ihr ist. Sie muss sich entscheiden, ob sie sich in Sicherheit bringt oder ihren Bruder sucht. Eine liebevoll gereimte Geschichte zum Vorlesen über die Kraft jedes Einzelnen, etwas in der Welt zu verändern. Für alle Fans von „Der Löwe in dir". Im Bereich des Sachbuchs gibt es für das Lesealter von 4 bis 7 Jahren eine tolle Neuerscheinung von Ravensburger. In der Reihe „Wieso? Weshalb? Warum? Leuchte und entdecke" ist ein Band zum aktuellen Thema „Weltraum" erschienen. Neben den bekannten Klappen zum Entdecken von weiteren Details kann man mit einer beigelegten Papiertaschenlampe dunkle Seiten „beleuchten". Die behandelten Themen reichen von Sternbildern und Planeten bis zu Technik im Weltraum. Ein spannendes Buch für alle Entdecker in Zeiten von Planungen zu weiteren Mondlandungen und Marsmissionen! Für unsere erwachsenen Kunden, und auch für uns, freuen wir uns darauf, dass wir ab Mitte Februar mit vielfältigen Deko-Artikeln des dänischen Herstellers IB LAURSEN beliefert werden. Amélie Evanschitzky und das Team der Buchhandlung Schöningh DEINE STADT. MEINE STADT. UNSERE STADT. AM 08.MÄRZ GRÜNE WÄHLEN! Politische Werbung zur Kommunalwahl 2026 von BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN, Landesverband Bayern und den Untergliederungen V.i.S.d.P. Bündnis 90/Die Grünen OV Kitzingen: Martina Schuh, Kaiserstr. 1, 97318 Kitzingen Unser Wahlprogramm und alle Infos online: gruene-stadt-kitzingen.de 6 | DER FALTER DEZEMBER 2025

STADTBÜCHEREI VERANSTALTUNGEN Vorlesespaß in der Stadtbücherei, für Kinder ab 4 Jahren. Ein ganzes Team an begeisterten Ehrenamtlichen kümmert sich seit fast zwei Jahrzehnten darum, dass Kindern regelmäßig in der Stadtbücherei vorgelesen wird. Der „Vorlesespaß“ hat demnach schon mehrere KinderGenerationen begeistert. Und auch im Frühjahr 2026 werden wieder junge Zuhörer*innen (von 4 bis 7 Jahren) jede Woche in die Bücherei eingeladen, um bezaubernden Bilderbuchgeschichten zu lauschen. Beginn ist jeweils um 16.00 Uhr. Gestartet wird mit einer Geschichte, abgerundet wird die Veranstaltung mit einer kreativen Aktion. Um 17.00 Uhr können die Kinder wieder abgeholt werden. Aufgrund des begrenzten Platzes in der Vorleseecke, können jeweils maximal zehn Kinder teilnehmen. Daher bitten wir dringend um vorherige Anmeldung - telefonisch 09321-201 930 oder per Mail an buecherei@stadt-kitzingen.de. Dienstag, 10.02.: „Urmel schlüpft aus dem Ei" (Kamishibai). Am Strand der Insel Titiwu wird ein Ei in einem angeschwemmten Eisberg entdeckt, aus dem das neugierige Urmel schlüpft. Kaum geboren, sorgt es für allerhand Wirbel bei Professor Tibatong und seinen sprechenden Tieren. Donnerstag, 26.02.: „Hannahs Hose“. Das Buch erzählt vom morgendlichen Anzieh-Chaos mit Hannah, die am liebsten ihre Lieblingshose trägt und dabei ihren eigenen Kopf hat. Es zeigt auf einfühlsame Weise, wie Kinder und Eltern gemeinsam Lösungen finden können. Montag, 26.02.: „Petronella Apfelmus - Oh weh, oh Schreck, der Strumpf ist weg!“. Petronella sucht verzweifelt nach dem verschwundenen magischen Strumpf für ihre Oma und fliegt dafür durch Apfelgarten, Wimmerding und Haspelwald. Im dunklen Hexenturm entdeckt sie schließlich im Keller eine große Überraschung. Wichtiger Hinweis: die Veranstaltungsreihe ist eine „Elternfreie Zone“. Das Team der Stadtbücherei bittet die Erwachsenen also darum, den Kindern und Ehrenamtlichen Raum und Ruhe zu geben, damit die kleinen Zuhörer*innen sich ganz auf die Geschichte konzentrieren können. Eine Übersicht aller Aktionen findet sich auch auf unserer Homepage: https://opac.winbiap.net/kitzingen/index.aspx?data=cGFnZUlkPTE4 „Lese-Zeichen“ – das offene Buchgespräch 19. Februar, 15 Uhr Stadtbücherei, Lesecafé An diesem Donnerstag treffen sich Sigrid Klein, Isolde Heim-Weidinger und Sheena Ulsamer wieder mit Buchbegeisterten. Da es ein offener Lesekreis ist und bleibt, begrüßen die Lese-Expertinnen bei jedem Treffen alte und neue Gesichter. Die Teilnahme ist kostenfrei. Kaffee und Getränke stehen gegen Spende zur Verfügung. Beim Konzept des „Lese-Zeichen“ geht es grundsätzlich darum, dass alle Teilnehmer*innen in einer entspannten Atmosphäre die Möglichkeit haben sich über Gelesenes auszutauschen, ihre Lesehorizonte zu erweitern und Gleichgesinnte zu treffen. Diesmal ist die gemeinsame Lektüre das Buch „Die Dame mit der bemalten Hand“ von Christine Wunnicke, 2020 im Berenberg Verlag erschienen. Ihre Sheena Ulsamer & Bücherei-Team. fällig? Plakette Dann am besten gleich zu DEKRA – Ihrem zuverlässigen Partner für Sicherheit rund um Ihr Fahrzeug. Ohne Voranmeldung. DEKRA Automobil GmbH Mainbernheimer Str. 97b 97318 Kitzingen Telefon 0931.270880 Neue Öffnungszeiten: Mo, Mi, Fr: 13 –17 Uhr Di, Do: 8 –12 Uhr dekra.de/kitzingen Unsere Öffnungszeiten: Der Kreisverband MSP/Kitzingen sucht für die Tagespflegen in Kitzingen und Geiselwind und für die Schülerbeförderung FAHRER (M/W/D) Beschäftigung auf geringfügiger Basis Nähere Informationen finden Sie auf unserer Homepage www.kvmain-spessart.brk.de BRK Zentrale Verwaltung Mainfranken Nürnberger Str. 47 a 97076 Würzburg Tel: 0931 80008-226 Personal.kt@brk.de personal.msp@brk.de 7 | DER FALTER DEZEMBER 2025

AUS KITZINGEN & UMGEBUNG FÜR DEN KREISTAG # 5 GÜNTNER, STEFAN # 7 BRUMME, TIBOR # 16 SCHENKEL, GERHARD # 26 GIMPERLEIN, FRANK # 27 HARTMANN, UWE # 28 DR. KÜNTZER, STEPHAN # 30 ROTHENBERGER, NICOLE # 35 FRIEDERICH, MICHAEL # 37 KRAUS, BRIGIT # 39 PLÖMPEL, HEIDI # 47 KLEINSCHRODT, MANFRED # 52 PFEUFFER, FRANK # 55 DUSEL, MATTHIAS # 58 KLASSEN, MARKUS Politischer „Ascherfreitag“, Ministerpräsident Dr. Markus Söder, Steigerwaldhalle Wiesentheid 20.02. 17:00 Uhr Kreuzbergbieranstich mit Staatsministerin Ulrike Scharf Historisches Rathaus, Dettelbach 24.02. 18:00 Uhr Vortrag von Dr. Hülya Düber, MdB zum Thema Bürgergeld Larsons Kitchen, Steigweg 24, Kitzingen 07.02. 18:00 Uhr ICH BIN BEREIT! MIT HERZ UND VERSTAND. DER LANDRAT, DER ZUHÖRT UND VERSTEHT! Mehr über unser Wahlprogramm auf unserer Homepage. #JETZTGEHT‘SKLOS

BIBEL DIE HERKUNFT DER NAMEN – JOSEF (JOSEPH) In der Generation unserer Eltern gab es kaum eine Familie, in der nicht jemand Josef hieß, ein gebräuchlicher und beliebter Vorname. Josef leitet sich ab vom Hebräischen Wort „jasaf“ (vermehren, hinzufügen) und bedeutet: Gott möge (noch einen Sohn) hinzufügen. In der Bibel begegnen wir sowohl im Alten wie auch im Neuen Testament Personen mit Namen Josef. Uns allen noch im Ohr aus der Weihnachtsgeschichte ist wohl Josef, der Mann Marias. Er ist derjenige, den wir als „Heiligen Josef“ bezeichnen. Der Evangelist Matthäus beginnt seinen Bericht mit dem Stammbaum Jesu, in dem Josef als „Sohn des Jakob und Mann Marias“ genannt wird. Die Abstammung ist für die Zugehörigkeit zum Judentum wichtig, nur über die Vorfahren definiert man sich als Jude. Matthäus will damit zum Ausdruck bringen, dass Jesus als Jude geboren und dem Gesetz des Mose unterworfen ist. Er ist der einzige Evangelien-Schreiber, der sich ausführlicher mit der Person des Josef beschäftigt; dabei eröffnet er auch einen Blick auf die menschliche Problematik in Zusammenhang mit der Geburt des göttlichen Kindes. Als sich nämlich herausstellt, dass Maria ohne sein Zutun schwanger ist, muss für Josef eine Welt zusammengebrochen sein. Sicher hat er mit der Situation gehadert, war voll Zorn über die vermeintliche Untreue seiner Verlobten. Aber schließlich siegt seine Liebe zu Maria und er beschließt, sie nicht bloß zu stellen und sich in aller Stille von ihr zu trennen. Doch soweit kommt es nicht, denn ein Engel erscheint ihm im Traum: „Josef, Sohn Davids, fürchte dich nicht, Maria als deine Frau zu dir zu nehmen; denn das Kind, das sie erwartet, ist vom Heiligen Geist.“ Und es heißt weiter: „Als Josef erwachte, tat er, was der Engel des Herrn ihm befohlen hatte und nahm seine Frau zu sich.“ So einfach ist das! Josef glaubt. Er glaubt einem Traum-Engel, er glaubt etwas Unerhörtes, allen Erfahrungen und Erkenntnissen Widersprechendes, weil er Alabaster-Relief, St. Johannes. erkennt, dass es von Gott kommt. Noch zwei weitere Male erhält Josef göttliche Weisungen im Traum. Als König Herodes in dem „neugeborenen König der Juden“ einen Rivalen und Anwärter auf seinen Thron erkennt, beschließt er – um ganz sicher zu gehen – alle Knaben bis zu zwei Jahren in Bethlehem und Umgebung töten zu lassen. Doch Josef wird von seinem Traum-Engel rechtzeitig gewarnt: „Steh auf, nimm das Kind und seine Mutter und flieh nach Ägypten; dort bleibe, bis ich dir etwas Anderes auftrage, denn Herodes wird das Kind suchen, um es zu töten.“ Und noch in der Nacht macht sich Josef auf den Weg. Als Herodes gestorben ist, erscheint der Engel des Herrn wieder im Traum. Die Familie kann nun nach Israel zurück. Weil aber in Judäa der Sohn des Herodes regiert, erhält Josef den Befehl, nach Galiläa in die Stadt Nazareth zu ziehen. In der Kunst wird Josef oft als älterer Mann und mit einer Lilie dargestellt. Beides ist zurückzuführen auf die Aussage des Matthäus-Evangeliums: „… Josef nahm seine Frau zu sich. Er erkannte sie aber nicht, bis sie ihren Sohn gebar.“ Damit wird gesagt, dass das Paar keine sexuelle Beziehung hatte. Die Lilie symbolisiert Unschuld und Keuschheit. „Heiliger Josef, Lilienmann, nimm mich als dein Pflegkind an“, so sprach man früher oft im Anschluss ans tägliche Gebet. Bis heute kennt man den Ausdruck „Josefsehe“. Die Evangelisten Markus und Johannes erwähnen Josef gar nicht, bei Lukas heißt es nur von Maria, „sie war verlobt mit einem Manne namens Josef, der aus dem Hause Davids stammte.“ Die Abstammung des Josef war auch der Grund für die Reise nach Betlehem. Wie das Leben des Josef weiter verlaufen ist, wissen wir nicht; er hat wohl als Zimmermann gearbeitet und seiner Familie einen bescheidenen Wohlstand verschafft. Josef wird als Patron der Handwerker und Arbeiter verehrt, sein Gedenktag ist der 19. März. Die abenteuerliche Lebensgeschichte des alttestamentarischen Josef wird im Buch Genesis erzählt. Josef war einer der zwölf Söhne des jüdischen Stammvaters Jakob; er lebte um 1800 vor Christus im Lande Kanaan. Josef war der Liebling seines Vaters und erweckte dadurch Neid und Eifersucht bei seinen Geschwistern. Als er ihnen von seinen Träumen erzählte, die ihn selbst in Herrscherpositionen darstellten, wurde der Hass der Brüder übermächtig, und sie beschlossen, ihn zu töten. Das gemeinsame Viehhüten auf den Feldern bot eine günstige Gelegenheit: Sie warfen Josef in eine leerstehende ZisterGeschmacksmustergeschützt, individuell und einzigartig! Neue Modelle, ausgefallene Steinsorten, tolle Kombinationen, für Sie entworfen und gefertigt. Stein & Design Brumme GmbH Buchbrunner Straße 38 97318 Kitzingen Telefon 09321 4887 Telefax 09321 9254277 grabstein-brumme@t-online.de Foto: Matthias Weniger. 10 | DER FALTER DEZEMBER 2025

„Wenn der Mensch den Menschen braucht...“ Wir sind 24 Std. für Sie erreichbar! Tel. 09324 99830 Bestattungen Glöggler Vorsorge – Beratung – Betreuung Ihr Bestattermeister Alfons Glöggler für Kitzingen und Umgebung Dettelbach · Luitpold-Baumann-Str. 12 ne, damit er dort Hungers sterbe. Beim Anblick einer Karawane änderten sie jedoch ihre Absicht und verkauften Josef an die fremden Händler. So kam Josef nach Ägypten in das Haus des Potifar, des Obersten der Leibwache. Dank seiner Loyalität und Umsicht stieg er vom Arbeitssklaven zum Hausverwalter auf. Weil er den Nachstellungen der Hausherrin nicht nachgab, kam Josef aufgrund verleumderischer Anklage ins Gefängnis. Bald sprach sich seine besondere Gabe der Traumdeutung herum und schließlich wurde er an den Hof des Pharao geholt, um dessen Träume zu erforschen. Mit Gottes Hilfe erkannte Josef als Sinn der königlichen Traumbilder das Bevorstehen einer Hungersnot. Er regte deshalb an, alles Brotgetreide als Rücklagen zu speichern. Diese kluge Entscheidung brachte Josef die Freundschaft des Pharao und die Ausstattung mit höchsten Machtbefugnissen. In der Hungersnot stand Ägypten so gut da, dass von weit her die Menschen anreisten, um Getreide und Brot zu kaufen. So kamen auch Josefs Brüder an den Königshof und baten um Brotgetreide. Doch sie erkannten ihren Bruder nicht in seiner machtvollen Stellung. Nach einigen Verwicklungen kommt die Josefserzählung doch zu einem guten, versöhnlichen Ende: Im Einverständnis mit dem Pharao nahm Josef seinen Vater und seine Brüder mit ihren Familien in Ägypten auf. Als der Vater starb, wurde er ins Land Kanaan zurückgebracht und dort bei seinen Vorfahren bestattet. Die Geschichte von Josef macht klar, wie das Volk der Israeliten nach Ägypten gekommen ist; Jahre nach seinem Tod geriet Josef in Vergessenheit, die Israeliten wurden als unerwünschte Eindringlinge gesehen und zunehmend mit Zwangsarbeit und Sklaverei belegt. So kam es später zum Auszug (Exodus) aus Ägypten unter Moses. Gibt es nun Gemeinsamkeiten der beiden Josefs-Gestalten? Auffällig ist in jedem Fall die Bedeutung von Träumen. Beide Männer sind gottesfürchtig und gläubig; sie erkennen, dass Gott ihnen im Traum etwas sagen will, und sie handeln danach. Beide sind treu und loyal, sie übernehmen Verantwortung für ihre Familie oder gar für ein ganzes Volk. Sie handeln klug und umsichtig, dem Gebot der Stunde folgend und erweisen sich dabei als tatkräftig und segensreich. Beide haben Spuren hinterlassen nicht nur in Kunst sondern auch in Literatur: Das Ringen des Heiligen Josef mit der Engelsbotschaft thematisiert Rainer Maria Rilke in seinem Gedicht „Argwohn Josefs“. Das Leben des anderen Josef inspirierte Thomas Mann zu seinem mehrbändigen Werk „Josef und seine Brüder“. Nimmt man es genau, berichtet die Bibel auch noch von einem dritten Josef: Josef von Arimathäa, ein heimlicher Anhänger Jesu, stellt seine Grabstätte für den Leichnam Jesu Christi zur Verfügung. Alle vier Evangelisten nennen seinen Namen, teils mit dem Zusatz, dass er ein Ratsherr war. Sonst berichtet die Bibel nichts von ihm. Unser Bild zeigt „Die Flucht nach Ägypten“. Maria sitzt mit dem Jesuskind auf einem Esel oder Maultier, Josef mit Hut läuft nebenher. Ein Engel scheint das Tier zu führen. Rundherum schwirren Engel zum Schutz der Heiligen Familie. Es handelt sich hier um ein AlabasterRelief, das in der Pfarrkirche St. Johannes hängt und vermutlich aus der Zeit um 1700 stammt. Ihre Rita Engert, Pfarrgemeinde St. Johannes. 11 | DER FALTER DEZEMBER 2025

Katholische Kirche Kitzingen mit großen Herausforderungen JAHRESRÜCKBLICK 2025 UND AUSSICHT 2026 Große Herausforderungen gab es im vergangenen Jahr in der katholischen Kirche Kitzingen. Große Themen wie das Missbrauchsgutachten der Diözese Würzburg und die Konsequenzen, Austritte und Verantwortung der Kirchenleitungen, personelle Veränderungen, musikalische Höhepunkte, die künftige Großbaustelle Kitzingen St. Johannes, soziale Solidarität. Missbrauchsgutachten, Kirchenaustritte, Prävention Da war zunächst am 8. April 2025 die Veröffentlichung des Gutachtens durch die Unabhängige Kommission zur Aufarbeitung des sexuellen Missbrauchs im Bistum Würzburg (UKAM). In der Stellungnahme betonte Bischof Franz Jung, dass die Aufarbeitung mehr als ein Akt der Rückschau sei, sondern ein Schritt in die Verantwortung. Viele Menschen, auch in Kitzingen, sind nach dieser Veröffentlichung aus der Kirche ausgetreten, vor allem wegen tiefer Enttäuschung über diese schlimmen Taten, die auch noch von Mitarbeitern begangen bzw. von Verantwortlichen in der Kirche gedeckt wurden. Die Diözese Würzburg hat daraufhin schon im Vorfeld des Gutachtens ein Präventionsprogramm aufgelegt, das auch in Kitzingen konsequent umgesetzt wird. Ganz wichtig sind hier die kostenlosen Präventionsschulungen, in Kitzingen geleitet von der Sozialpädagogin im Seelsorgeteam, Andrea Reifenscheid, die zur Präventionsbeauftragten für Kitzingen ausgebildet wurde. Von der Diözese her ist eine solche Schulung für alle haupt- und ehrenamtlichen Mitarbeiter/innen verpflichtend, die mit Kindern arbeiten. Das Thema ist natürlich unangenehm und manche fühlen sich unter Generalverdacht und empfinden die Verpflichtung zu einem Kurs völlig überzogen. Es geht hier aber vor allem darum, im Gespräch miteinander mehr Sensibilität für den Umgang mit Kindern allgemein zu entwickeln und eine Wachsamkeit für eventuelle Störungen. Zusätzlich erbittet die Diözese von den Mitarbeitern/innen ein sogenanntes Erweitertes Führungszeugnis. Dahinter steht die Absicht, dass durch die erhöhte Aufmerksamkeit solche Straftaten wesentlich verhindert werden können. Dabei ist es den Seelsorgern auch wichtig, dass man darüber im Gespräch bleibt, gerade weil es natürlich unterschiedliche Auffassungen gibt, wie Kirche auf dieses Problem reagieren könnte. Bei den Kirchenaustritten (es gab auch einige Kircheneintritte) gibt es gemäß einer repräsentativen Studie des Bistums Essen viele Gründe, die in der Regel eine längere Lebensgeschichte von vielen Enttäuschungen beinhalten, aber auch schockartige Reaktionen auf aktuelle Ereignisse auslösen. Viele hatten unter Papst Franziskus große Hoffnung auf Reformen. Doch Papst Leo XIV. hat hier die Ansätze ausgebremst. Papst Leo wollte keine Kirchenspaltung, sondern mehr Gespräch und christliches Miteinander für die Zukunft. Stattdessen kamen und kommt auf beiden Seiten – Papsttreuen und Reformern – immer mehr Frustration, weil ihre jeweilige Position nicht verbindliche Kirchenrichtlinie wird. Da bleiben dann nur noch die Gemeinden, die vor Ort eine Gemeinschaft in der Verschiedenheit vor Ort weiter ausbauen können. Jetzt zu den Pfarrgemeinderatswahlen und Gemeindeteam am 1. März werden auch wieder Gemeindemitglieder gesucht, die sich in der Gemeinschaft engagieren und sich auch einbringen auf regionaler Ebene, vielleicht sogar in höheren Gremien für die Interessen für eine neue offenere Kirche kämpfen. Miteinander ins Gespräch kommen Vielen geht es beim Kirchenaustritt nicht um den Glauben, den sie weiterhin leben wollen; sie kommen zu den verschiedensten Anlässen in die Kirchen, neben besonderen Gottesdiensten vor allem in besonderen Lebensstationen Der äußere Aufgang an der St. Johannes Kirche ist schon länger wegen Baufälligkeit gesperrt. Foto: Josef Gerspitzer. und zur Musik. Hier ist auch für die Seelsorger eine gute Gelegenheit, mit den Teilnehmern/innen ins Gespräch zu kommen. Die Zuwendung zu den Menschen in ihren eigenen persönlichen Nöten wird immer wichtiger. 2025 waren wieder viele Besucher bei den zahlreichen musikalischen Angeboten und Konzerten in Kitzingen und Umgebung, viele davon ökumenisch zum gemeinsamen Glaubenszeugnis. Am 23. Februar 2025 fand in der Pfarrkirche St. Johannes ein Gedenkkonzert zum 80. Jahrestag der Zerstörung Kitzingens mit dem Mozart-Requiem statt. Beim Fest der Kirchen am Mainufer in Kitzingen haben das Zuhören und der Austausch sehr gut funktioniert. Für Solidarität zu den Menschen am Rande der Gesellschaft und zu Gewalt und Krieg in der Welt gibt es immer wieder große Anterilnahme. Personelle Veränderungen Da gab es 2025 einige wesentliche personelle Veränderungen. Nach 11 Jahren in Kitzingen hat Dekan Gerhard Spöckl im Herbst eine neue Aufgabe als Teampfarrer in der Würzburger Zellerau angetreten. Bis zum Amtsantritt des neuen Pfarrers Dekan Simon Mayer aus Karlstadt am 15. Juli 2026 hat Pfarrer Nicolas Kehl von Dettelbach die Gesamtverantwortung für den Pastoralen Raum Kitzingen. Als neuer Pfarrvikar ist Pfarrer Dr. Frederic Fungula, bisher in Eibelstadt, jetzt in Kitzingen im Einsatz. Er kommt ursprünglich aus dem Kongo und ist noch Privatdozent für Sozialethik an der Universität Würzburg. Bischof Jung hat zur Entlastung der Seelsorge und zur Unterstützung des Verwaltungsbüros für alle Pastoralen Räume der Diözese Verwaltungsleiter/innen eingestellt. Seit 1. Oktober hat Britta Meier diese Aufgabe übernommen. Großbaustelle an der Pfarrkirche St. Johannes Wer an der großen Kirche St. Johannes in Kitzingen vorbei geht, kann immer mehr sehen, wo es überall am Bauwerk bröckelt. Der Treppenaufgang von außen zur Empore ist schon einige Zeit gesperrt wegen Baufälligkeit. Derzeit laufen noch die letzten Planungen für die Bauarbeiten. Die Renovierung der Außenfassade, die Erneuerung der Dacheindeckung in drei Bauabschnitten (Chor, Langhaus, Fassade und Turm). Die Bauzeit beträgt vermutlich ca. vier Jahre. Weitere Details werden demnächst durch die Kirchenverwaltung St. Johannes veröffentlicht und je nach Baufortschritt immer wieder aktualisiert. Wenn Sie noch was wissen wollen oder einfach wieder mal mit einem katholischen Seelsorger sprechen möchten oder sich für eine Veranstaltung interessieren, rufen Sie an oder schreiben eine E-Mailnachricht Tel. 09321 7177 bzw. E-Mail pastoraler-raum.kitzingen@bistum-wuerzburg.de. Josef Gerspitzer, Vorsitzender im Rat im Pastoralen Raum Kitzingen. 12 | DER FALTER DEZEMBER 2025

Kreis Kitzingen Dettelbachs Bürgermeister Matze Bielek im Gespräch mit Landrätin Tamara Bischof über Gesundheitspolitik, Katastrophen- und Klimaschutz sowie wirtschaftliche Stabilität. Matze: Tamara, ein zentrales Thema, das man mit dir verbindet, ist die Gesundheitsversorgung – besonders unsere Klinik Kitzinger Land. Tamara: Ja, denn Gesundheitsversorgung EHWULΊ W MHGHQ Deshalb ist der Erhalt unserer Klinik für mich ein echtes Herzensanliegen. Wir haben bereits knapp 60 Mio. Euro investiert: OP-Trakte, Technik, Arbeitsbedingungen. Nun folgen neue Patientenzimmer und auch zwei neue Kreißsäle, die wir im laufenden Betrieb bauen. Gute Versorgung ist uns das wert – auch, um Ärztinnen und Ärzte für den ländlichen Raum zu gewinnen und moderne, sichere %HGLQJXQJHQ ]X VFKDΊ HQ Matze: Das ist angesichts vieler Klinikschließungen keine Selbstverständlichkeit. Tamara: Richtig, für uns ist klar: Wir schließen nicht. Die Klinik ist für uns sehr wichtig. Gerade, wenn immer weniger Ärztinnen und Ärzte sich im ländlichen Raum niederlassen. Wir können unsere Klinik aber aus einer wirtschaftlich vergleichsweise starken Position weiterentwickeln. Das verdanken wir dem großen Einsatz YRQ †U]WLQQHQ †U]WHQ 3ȵ HJH XQG Klinikleitung. Matze: Du bist auch in Bayern und Berlin stark in diesem Thema eingebunden. Tamara: Seit rund 20 Jahren beschäftige ich mich mit Krankenhauspolitik und vertrete als Vorsitzende der Bayerischen Krankenhausgesellschaft über 300 Kliniken. Denn gerade die bundespolitischen Entscheidungen wirken sich direkt auf unsere Klinik aus. Wir setzen uns in Berlin dafür ein, dass leistungsfähige Kliniken im ländlichen Raum nicht benachteiligt werden. Matze: Die Klinikfusion mit Ochsenfurt verzögert sich. Tamara: :HJHQ RΊ HQHU JHVHW]OLFKHU )UDJHQ :LU ZDUWHQ DE WUHΊ HQ NHLQH YRU schnellen Entscheidungen, sind aber sehr gut vorbereitet. Matze: Apropos „vorbereitet“, auch Katastrophenschutz ist ein großes Thema. Tamara: Corona, Energiekrise und Hochwasser haben gezeigt, wie wichtig Vorsorge ist. Wir investieren stark in Ausstattung, Personal und Strukturen – etwa mit dem neuen Feuerwehrzentrum zum noch besseren Schutz der Bevölkerung. Matze: Was gehört noch dazu? Tamara: Klimaschutz. Der Landkreis will bis 2030 klimaneutral werden – mit erneuHUEDUHQ (QHUJLHQ (΍ ]LHQ]PD¡QDKPHQ XQG Umweltbildung. Politik kann den Rahmen setzen für eine sichere, stabile Zukunft. Matze: Stabil ist ein weiteres wichtiges Stichwort. Wie bleiben wir im Landkreis denn auch wirtschaftlich stabil? Tamara: Wirtschaftsförderung ist für mich Chefsache, denn starke Unternehmen sichern Arbeitsplätze. Auch unser neues Technologietransferzentrum bringt unsere Region als attraktiven Wirtschaftsstandort voran. Und natürlich eine H΍ ]LHQWH 9HUZDOWXQJ GLH VRZRKO I¾U GLH Wirtschaft als auch für die Bürgerinnen und Bürger verlässlich arbeitet. Matze: Aus dem Volksmund hört man oft: 7DPDUD KDW DOOHV LP *ULΊ 6R LVW HV DOVR Danke dir für das Gespräch. Man spürt einfach deine Erfahrung und Leidenschaft für unseren Landkreis. Mehr Einblicke, Fakten und Stories gibt’s im Podcast mit Landrätin Tamara Bischof. Denn nur wer handelt, hat’ was zu erzählen. Erfahrung macht uns zukunftssicher. V.i.S.d.P. Dr. Susanne Knof | Politische Werbung - Sponsor: Freie Wähler Kreisverband Kitzingen | Diese Werbung steht im Zusammenhang mit der Kommunalwahl am 08.03.2026. | Transparenzhinweis: www.menschen-fuer-den-landkreis.de Wählen Sie Ihre Landrätin am 8. März. Jetzt online hören.

Wahlvorschlag Nr. 2 Freie Wähler 1 Tamara Bischof Landrätin, Bezirksrätin Dettelbach 2 Josef Mend Dipl. Verwaltungswirt (FH), Kreisrat, 1. Bgm. a.D. Iphofen 3 Dr. Susanne Knof 1. Bürgermeisterin, Ärztin, Stellv. Land-/Kreisrätin Obernbreit 4 Volker Schmitt 1. Bürgermeister, Kreisrat Schwarzach a.M. 5 Matthias Bielek 1. Bürgermeister, Kreisrat Dettelbach 6 Ingrid Reifenscheid- Eckert 1. Bürgermeisterin, Kreisrätin, Vorsitzende ILE Willanzheim 7 Udo Gebert 2. Bürgermeister, Stadt- & Kreisrat Volkach 8 Sabrina Bischof- Rehberger .RQUHNWRULQ .UHLVU¦WLQ -XJHQGVFK¸ɝ Q Iphofen 9 Ernst Nickel 1. Bürgermeister, Kreisrat Geiselwind 10 Gerlinde Stier 1. Bürgermeisterin, Kreisrätin, Dipl. Betriebswirtin (FH) Kleinlangheim 11 Herbert Volkamer 1. Bürgermeister, Kreisrat Markt Einersheim 12 Klaus Köhler 1. Bürgermeiste, Bankfachwirt Wiesentheid 13 Hans Müller Rechtsanwalt, Kreisrat, Gemeinderat Wiesentheid 14 Stefan Wolbert Realschuldirektor, Kreisrat, Kitzingen/Hoheim 15 Guido Braun Metallbaumeister, Kreisrat, 1. Bürgermeister. a.D. Nordheim a. M 16 Marco Maiberger Tourismus Marketingmanager, Rundfunkredakteur Volkach 17 Klaus Heinrich Metallbau Techniker, 2. Bürgermeister Sommerach 18 Dieter Lenzer 1. Bürgermeister, Bankbetriebswirt Iphofen 19 Dirk Albrecht Techn. Zeichner, Kreisbrandrat Marktsteft 20 Joachim Müller Rettungsassistent, Stadtrat, Feuerwehrkommandant Marktbreit 21 Ulrich Falk Controlling-Leiter, Gemeinderat Martinsheim 22 Dr. Katrin Hardörfer Fachärztin für Allgemeinmedizin, Dettelbach 23 Sebastian Apfelbacher Dipl. Ingenieur, Weinbau und Oenologie, Stadtrat Dettelbach 24 Cengiz Zarbo Tech. Betriebswirt u. Elektromeister, Stadtrat Volkach 25 Dieter Rammensee Geschäftsführer und Forstingenieur Iphofen 26 Hubertus v. Crailsheim Ingenieur u. Unternehmer Landmaschinenhande Hellmitzheim 27 René Schlehr 1. Bürgermeister, Vorsitzender ILE Dorfschätz Prichsenstadt 28 Manuele Jamm Handwerksunternehmerin Seinsheim 29 Peter-Michael Himmel Brauereiunternehmer, Stadtrat Marktsteft 30 Anja Hirt Physiklaborantin, Stadträtin Volkach 31 Peter Kornell Agraringenieur, Kreisrat, 1. Bürgermeister a.D. Volkach 32 Ralf Düker Geschäftsführer und Winzer Volkach 33 Michael Hetterich Unternehmer, Industriekaufmann Sommerach 34 Michael Burlein Geschäftsführer Busunternehmen Abtswind 35 Thilo Hartlieb Handwerksunternehmer, Schreinermeister Mainbernheim 36 Melanie Jäger Realschullehrerin, Stadträtin Mainbernheim 37 Eva-Sophia Rückel Realschullehrerin, Gemeinderätin Geiselwind 38 Andrea Ortner 3ȵ HJHGLHQVWOHLWHULQ Geiselwind 39 Annette Hillenbrand ΖQGXVWULHNDX΍ UDX *HPHLQGHU¦WLQ )): .RPPDQGDQWLQ Schwarzach 40 Gerhard Ackermann 1. Bürgermeister, selbstständiger Installateurmeister Rüdenhausen 41 Otto Lindner Winzer, Industriemeister Metall, Gemeinderat Rödelsee 42 Benjamin Baumann Leiter Qualitätsmanagement, Gemeinderat Großlangheim 43 Sven Biebelriether Bilanzbuchhalter (IHK), 2. Bürgermeister Marktbreit Gnodstadt 44 Rainer Herbst Versicherungsfachmann, Stadtrat Marktbreit Gnodstadt 45 Harald Rössner Betriebsprüfer, 2. Bürgermeister Wiesentheid 46 Joachim Weid Landwirt, Land- und Baumaschinenmechatroniker Castell 47 Carolin Wegmann Sparkassenbetriebswirtin, Gemeinderätin Wiesenbronn 48 Veronika Stier Wissenschaftliche Mitarbeiterin Kleinlangheim 49 Siegfried Hummel Landwirt, 3. Bürgermeister Geiselwind 50 Thomas Grimmer Unternehmensberater, Gemeinderat Schwarzach a.M. 51 Kerstin Maier Polizeibeamtin Dettelbach 52 Susanne Karb Juristin, Betriebswirtin, Stadträtin Prichsenstadt 53 Herbert Holzapfel Handwerksmeister, 2. Bürgermeister Dettelbach 54 Beat Simon .UDQNHQSȵ HJHU 2UWVVSUHFKHU Dettelbach 55 Christina Bielek Psychologin M.Sc., ehem. Weinkönigin Dettelbach 56 Felix Engert Leitung Transportmanagement, Stadtrat Volkach 57 Andrea Pfannes Polizeibeamtin, Gemeinderätin Willanzheim 58 Peggy Knauer Konrektorin, Stadträtin Iphofen 59 Hans Brummer Geschäftsleiter, 2. Bürgermeister Iphofen 60 Helmut Schleyer Installateur, VDK Vorsitzender Seinsheim www.tamara-bischof.de www.fw-kt.de www.menschen-für-den-landkreis.de für den Kreistag Wir haben die viertniedrigste Kreisumlage von 71 Landkreisen in ganz Bayern. Unser Landratsamt ist bekannt dafür, schnell und unkompliziert zu arbeiten. Wir sichern mit unserer Klinik die stationäre und ambulante Versorgung. ab dem 16.2. können Sie Ihre Briefwahlunterlagen anfordern! rtsc ]X unb

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